Chen Tao Kwoon

Kampfkunst-Gesundheitssysteme-Meditation-Selbstverteidigung-Philosophie

Startseite
zurück

                             Meditation

Meditation lässt uns in der westlichen Welt immer direkt an Asien denken. Zen Mönche im Zazen, indische Gurus in vollständiger Losgelöstheit und so weiter. Verbunden ist meist auch der Gedanke an ungewohnte Sitzpositionen die mit Schmerz und eingeschlafenen Beinen einhergehen. Doch da ist weit aus mehr und dies nicht nur in Asien. Daher ist wichtig zu wissen das Meditation kein Wort aus dem asiatischen Sprachgebrauch, sondern aus dem Lateinischen abgeleitet wird und bedeutet "Bedachtnahme, Nachsinnen, Überdenken", aber auch im Sinne von "sich üben, einüben, einstudieren". Das lässt die Vermutung zu, das es auch eine westliche Meditationstradition geben muss. So ist es auch, besonders in den Orden der christlichen Kirche wird auf vielfältige Art und Weise meditiert. Unter Meditation versteht man also das Ausblenden aller äußeren Einflüsse in Verbindung mit Übungen zur körperlichen und geistigen Entspannung. Da im Chen Tao Wushu der "Weg" zentrales Element der Ausbildung und die körperliche Ausbildung in der Kampfkunst die primäre Stufe darstellt, wird die Meditation zunächst auf dieser Ebene praktiziert.  Daneben werden die klassischen asiatischen Meditationsformen im Sitzen, im Stehen und im Laufen geübt. Im CTWS wird die Meditation häufig mit Kraft-, Gymnastik- und Atemübungen, sowie Qi Gong, verbunden. Sicherlich geht es in der fortgeschrittenen Meditation auch um Weg- Seinsfindung und Erleuchtung. Dies bedarf jedoch weitgehender Erklärungen, als dies hier an dieser Stelle möglich ist.