Chen Tao Kwoon

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Galerie bis 1990

Seminar in Duisburg-Rheinhausen 1972, mit Sifu Tze
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vordere Reihe knieend von inks. Walter Polzin,
Peter Möbius,

hintere Reihe stehend von links, Florian Hahn, Hans Stresius, Si Fu Tze, Norbert Zander, Manfred Eckert und Klaus Poestges

                                 

 

Sifu Tze, hartes Qi Gong

Lehrgangsimpressionen

                     1.Gruppe Training                    

  

1.Gruppe

1974 begann Sifu Tze den Namen Shaolin Kung Fu und Wu Chu Kung Fu für sein Kempo zu benutzen und stellte die Erweiterung seines Systems in den so genannten Shaolingruppen vor.Dies geschah in Anlehnung an So Doshin Shorinji Kempo Universität. Sifu Tze gründete auch dadurch beeinflusst in dieser Zeit seine Chan Shaolim Si University und bezeichnete den Stil als New Shaolim Si Monk System. Die 1. Shaolingruppe trainierte zuerst in Duisburg und ab dem Jahre 1975 in Mönchengladbach. Seine 1. Assistenten waren in der Shaolingruppe Willi Horstmann, Rüdiger Lenzen und Klaus Poestges. 1976 wurde die 2. Shaolingruppe gegründet und kurze Zeit später mit der ersten zusammengeführt. Überall entstanden die Shaolin – Trainingsgruppen, unter anderem auch in Grevenbroich in den Dojos des J. C. Samurai.

 

      

Richard Hütches erhält seine goldene       Honderloo

Im Sommer 1977 fand auf dem Truppenübungsplatz in Honderloo/NL die so genannte Mönchsprüfung der ersten Gruppe unter der Leitung von Sifu Tze statt. Hier galt es sich fünf Tage lang ohne Nahrungsaufnahme härtesten Trainingsbedingungen zu stellen. Die erfolgreichen Absolventen erhielten die goldene Urkunde. Dies dürfte wohl als die höchste Weihe im CSSi angesehen werden. Die Mönchsprüfung fand nur 3 mal statt.

Dr. Yao untersucht die Teilnehmer       Goldene Urkunde

1978 und 1979 reiste Sifu Tze mit Mitgliedern der ersten Gruppe nach Asien, besonders nach Taiwan und Japan. Es gab Demonstrationen vor den Ausbildern der Polizeiakademie in Taipeh, bei Sian Teh Huang und der World Martial Arts Association and Physical Education (WMAA-ROC), deren Sitz der Europazentrale seit Mitte der 70er Jahre in Deutschland ist, bei Gogen Yamaguchi im Goju Kai und zum Schluss besuchten sie die Shorinji Universität von Doshin So.

 

 

Stierkampf mal anders!

Am 19. September 1979 versammelten sich gegen 18:00Uhr vor einem Notar in Mönchengladbach ein illusteres Trio. Durch eidesstattliche Erklärung wurde beglaubigt dass es Sifu Tze Dschero Khan, alias Gerard Karel Meijers gelungen war, einen Stier mit bloßer Hand zu erschlagen. Das Tier war kerngesund, 2 Jahre alt und brachte ein Gewicht von 12 Zentnern auf die Waage. Die Zeugen: Willem Jan Ploosters, Journalist der niederländischen Tageszeitung „Gelderlander“, Auflage 500.000 täglich, und der „di“-Redakteur H. van de Heiden, Duisburg. Das Schauspiel trug sich im Beisein eines ordnungsgemäß geprüften Schlachtermeisters zu, der den augenblicklichen Tod des Tieres feststellte. Der Vorwurf der Tierquälerei kann nicht erhoben werden, der Schlachter bestätigte: „Er fiel wie durch einen Bolzenschuss getötet.“ Die somit fachgerechte Tötung des Tieres war ein Appell des Kampfkunstgroßmeisters: “Überall in der Welt mit dem blutigen Schauspiel des Stierkampfes aufzuhören.“

Orginalbeschreibung von H.v.d.Heiden

Sifu Tse, mit rotem Gürtel, betrat den Raum. Der Stier, seit dem Vortage ohne Futter, von den äußeren Umständen gereizt, stutzte und ging sofort auf den Mann mit dem roten Gürtel los. Ein martialischer Schrei erfüllte den Raum. Sifus Faust sauste nieder. Der Stier stand wie angewurzelt, trudelte zur Seite. Sifu holte zum zweiten Schlag aus, der Schlachter hob das Messer, doch der Stier war bereits Tod und brach in die Knie. Nach Abtrennen des Kopfes und der darauf folgenden Abhäutung wurde durch alle Anwesenden festgestellt, dass der Schädel des Tieres durch den Hieb zerschmettert wurde. Zwei 6 und 8 cm  lange Frakturen zogen sich quer über die Stirn, mit dem Abstand der handkantenbreite. Das innen abgesplitterte Knochenmaterial war ins Hirn eingedrungen, der Stier war auf der Stelle tot. Der ausgezeichnete Gesundheitszustand des Tieres wurde anschließend von einem Veterinär beglaubigt. Auf der Rückfahrt nach Deutschland begleiteten wir Sifu Tse nach Mönchengladbach. Dort ist das Hauptzentrum seiner Chan Shaolim Si-Uni der Bundesrepublik Deutschland e. V. Ein Notar dokumentierte den Vorgang. Die anschließende medizinische Untersuchung bei Professor Düx vom „Maria –Hilf-Krankenhaus“ in Gladbach ergab Folgendes: Kopfschüttelnt stellte der Herr Professor fest, dass nach einer solchen Aktion Sifu`s  Hände in bester Verfassung waren.

Einige Tage nach diesem Schauspiel zeigte uns Sifu den Schädel des Tieres beim Training in Grevenbroich. Man brauchte kein Fachmann zu sein um die beiden Risse zu sehen.

1979 (?)Christoph Lemm Sprungtritt               

Textfeld: Chan Shaolim Si Training mit Sifu Tze im Jahre 1979. Beim Training waren liebe Gäste, zumindest hielten wir sie dafür, die behaupteten, man könne einen Vorwärtstritt Sifu’s mit dem Unterarm auf dem Schienbein frontal blocken. Versuch macht klug, sie wurden vom Gegenteil überzeugt. Kommentar von Sifu dazu: „Dat macht eben nix Jongens. Helemal en Jahr Training bei mir and ü mach solch Experimente van het Dommhed nit mehr“! Leider besuchten sie uns nie wieder. Vor allem leider, weil sie über diesen Besuch in einem Leserbrief im Karate Journal berichtet haben. Hier kamen wir nicht besonders gut weg, anscheinend war die Erinnerung an den Abend bei den Herren getrübt oder sie hatten da schlichtweg etwas verwechselt.
Christoph 1978              1979 Christoph vorne links

1980 Poh Chi in Grevenbroich

        

Im Kaufhof in Grevenbroich wurde eine Vorführung durchgeführt, der eigentliche Anlass ist mir entfallen. Hier wurde alles geboten was die Kunst hergab. Auch wir Grevenbroicher durften einige Partnerübungen präsentieren. Die Leute haben ganz schön gestaunt. Einer der Höhepunkte war der so genannte Scherensprung, eine Sprungtechnik bei der beide Beine überkreuz um dem Hals des Partners gelegt werden, der wiederum durch eine der Beinkreuzung entgegen gesetzten  Drehung der Hüfte geworfen wurde. Funktioniert nur wenn der Partner zuerst stillsteht und sich dann in Drehrichtung mit Überschlag fallen lässt. Eine sicherlich eindrucksvolle Darbietung, aber wohl kaum praktisch anwendbar.

Textfeld: Es wurde jede Möglichkeit genutzt zu trainieren. Nach einhergehender Überprüfung wurde ich in die 1.Shaolin Gruppe von Detlef Türnau aufgenommen. Nach Evinghoven trainierte die Türnaufraktion nun mehr in der Deelener Turnhalle. Die erste Gruppe immer dienstags von 18:00-21:00Uhr. Das lief eine lange Zeit reibungslos ab. Das Training war prima. Gerade frisch bei Sifu Tze die Prüfung zum 1.Toan abgelegt und es ging bei Detlef erst richtig los. Plötzlich versuchten einige übergewichtige Turnomas die feindliche Übernahme der Turnhalle. Es gelang Ihnen mit einigen fiesen Tricks und mit Beziehungen mit denen wir nicht aufwarten konnten.

1980 in Grevenbroich Von links nach rechts, Maria Droska, Dieter Kaltenberg, Knacki ( Nickname, richtiger Name Horst ?), Richard Hüttches,

Christoph Lemm, Matthias Benetreu, Peter Hansen, Sifu Tse, Hans-Joachim Ptock, Gerd Rickmann, Evelyn Rickmann, Detlef Türnau, Toni Schmitter, Josef Kasper und ?

Training in Grevenbroich 1981

Christoph Lemm, Maria Droska, Richard Hütches, Toni Schmitter(im Sprung), Dieter Kaltenberg(verdeckt), Horst, Andreas Thurau und

Christoph und Stephan Lemm 1981

1984 Vorführung anlässlich des Schulfestes der Grundschule in Grevenbroich Gustorf

Textfeld: Bei einer Veranstaltung im Montanushof in Grevenbroich machten wir eine Vorführung. Das muss 1986/87 gewesen sein.